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Meeresübersäuerung verwirrt junge Fische

Wenn junge Fische die Orientierung verlieren, werden sie zu leichter Beute

Quelle:: University of Adelaide

Fahnenbarsche in einem Korallenriff in Nord-Sulawesi, Indonesien
Fahnenbarsche in einem Korallenriff in Nord-Sulawesi, Indonesien

Eine neue Studie zeigt, dass die Übersäuerung der Ozeane den Orientierungssinn junger Fische durcheinanderbringt.

Nach dem Schlüpfen müssen Seefische Korallenriffe und andere sichere Lebensräume ausfindig machen, an denen sie aufwachsen können.

Zu diesem Zweck orientieren sie sich an den Geräuschen, die von anderen Meereslebewesen wie zum Beispiel dem Knallkrebs verursacht werden.

Eine Schule junger Gelbschwanz-Barrakudas
Eine Schule junger Gelbschwanz-Barrakudas

Die Übersäuerung der Ozeane beeinflusst jedoch die Nervenbahnen des Gehirns neugeborener Fische.

Anstatt den Signalgeräuschen zu folgen, werden sie von ihnen aufgescheucht und verjagt. 

Forscher entdeckten außerdem, dass junge Fische aufgrund der hohen Konzentration von CO2, die für die Übersäuerung der Ozeane verantwortlich ist, langsamer schwimmen und sich grundlos verstecken.

Ungeschlüpfte Anemonenfischeier
Ungeschlüpfte Anemonenfischeier

Fische, die sich für längere Zeit auf dem offenen Meer aufhalten, finden keine Nahrung und sind einfache Beute.

Außerdem werden diese Fische weniger groß. Dies wirkt sich negativ auf Fischerei- und Lebensmittelindustrie aus.

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