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Die ersten Retortenwelpen

Forscher der Cornell University arbeiteten jahrelang an diesem Durchbruch

Quelle:: Cornell University

Zwei der durch künstliche Befruchtung entstandenen Beagle-Welpen mit sieben Wochen
Zwei der durch künstliche Befruchtung entstandenen Beagle-Welpen mit sieben Wochen

In den USA wurden nach jahrelanger Forschung an der Cornell University die ersten Retortenwelpen der Welt geboren.

Versuche künstlicher Befruchtung mit Hunden schienen waren zuvor immer gescheitert.

Der Wurf der Retortenwelpen wurde mehr als ein halbes Jahr lang geheim gehalten.

Jennifer Nagashima und Nucharin Songsasen von der Cornell University mit zwei Retortenwelpen
Jennifer Nagashima und Nucharin Songsasen von der Cornell University mit zwei Retortenwelpen
Jeffrey MacMillan/Cornell University

Bei den sieben Retortenwelpen handelt es sich um fünf Beagle und zwei Beagle-Cocker-Spaniel-Mischlinge.

Sie wurden im Frühjahr von einer Leihmutter zur Welt gebracht. Die künstliche Befruchtung folgte dem gleichen Verfahren wie bei anderen Säugetieren, einschließlich Menschen.

Zur Erzeugung von Embryonen werden reife Eizellen und Samenzellen zusammengefügt. Die Embryonen werden dann der Leihmutter eingepflanzt.

Dies ist ein wichtiger Schritt im Erhalt gefährdeter Hundeartiger. Die Entdeckung könnte außerdem die Bekämpfung von Erbkrankheiten bei Hunden ermöglichen.

Die Retortenwelpen mit sieben Monaten
Die Retortenwelpen mit sieben Monaten
Claudia Wheatley/Cornell University

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